Gehaltserhöhung nach Probezeit, Elternzeit oder einem Jahr
Wann und wie du nach der Probezeit, nach einem Jahr, nach der Ausbildung oder nach der Elternzeit mehr Gehalt forderst – mit Argumenten je Situation.
Bestimmte Zeitpunkte im Job sind besonders gut geeignet, um eine Gehaltserhöhung anzusprechen. Hier sind die wichtigsten Situationen – mit den passenden Argumenten.
Gehaltserhöhung nach der Probezeit
Nach bestandener Probezeit hast du gezeigt, dass du die Erwartungen erfüllst. Das ist ein natürlicher Anlass, über die Vergütung zu sprechen – vor allem, wenn beim Einstieg ein Aufschlag nach der Probezeit angedeutet wurde. Sprich es zeitnah und sachlich an.
Gehaltserhöhung nach einem Jahr
Nach rund einem Jahr kennst du deine Aufgaben, hast erste Erfolge vorzuweisen und mehr Verantwortung übernommen. Steht im Arbeitsvertrag nichts Konkretes zu einer Anpassung, liegt die Initiative bei dir. Belege deine Entwicklung mit Beispielen aus den letzten zwölf Monaten.
Gehaltserhöhung nach der Ausbildung
Mit dem Wechsel von der Ausbildung in die Festanstellung ändert sich dein Wert für das Unternehmen deutlich. Orientiere dich an Einstiegsgehältern für ausgelernte Fachkräfte deiner Branche.
Gehaltserhöhung nach der Elternzeit
Nach der Elternzeit hast du Anspruch auf Rückkehr – und einen guten Anlass, die Vergütung zu überprüfen. Argumentiere mit deiner Erfahrung und der zwischenzeitlichen Gehaltsentwicklung im Markt, nicht mit der persönlichen Situation.
Wie viel ist realistisch?
Wie hoch deine Forderung je Situation ausfallen sollte, liest du im Beitrag Wie viel Prozent Gehaltserhöhung sind realistisch?. Den Gesprächsablauf findest du in der Anleitung zur Gehaltsverhandlung.
