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Branchen & Arbeitgeber

Gehaltserhöhung nach Branche & Arbeitgeber (Pflege, Handel, Azubi)

Gehaltserhöhung in der Pflege, im Handel, bei großen Arbeitgebern oder als Azubi – was geht über Tarif und was du selbst verhandeln kannst.

Wie eine Gehaltserhöhung funktioniert, hängt stark von Branche und Arbeitgeber ab: In manchen Bereichen regelt ein Tarifvertrag fast alles, in anderen verhandelst du frei. Hier ein Überblick nach Bereichen.

Gehaltserhöhung in der Pflege

In der Pflege sind viele Stellen tarifgebunden. Erhöhungen laufen über Tarifrunden, Erfahrungsstufen und Zulagen (z. B. für Schicht- oder Wochenenddienste). Prüfe deine Eingruppierung und ob du Anspruch auf eine höhere Stufe oder Funktionszulagen hast.

Handel & große Arbeitgeber (Amazon, Aldi, Lidl)

Im Einzelhandel und bei großen Arbeitgebern gelten oft Haustarife oder Flächentarifverträge. Individuelle Sprünge sind hier seltener, dafür zählen Stufenaufstiege, zusätzliche Qualifikationen und der Wechsel in verantwortungsvollere Positionen.

Soziale Berufe (AWO, Erzieher)

Bei Trägern wie AWO, Caritas oder im öffentlichen Bereich richtet sich das Gehalt meist nach Tarif (z. B. TVöD-nah). Mehr dazu findest du im Beitrag zum öffentlichen Dienst & Beamten.

Als Azubi mehr Gehalt

Die Ausbildungsvergütung ist häufig tariflich oder vertraglich festgelegt. Spielraum hast du eher bei außertariflichen Betrieben oder über besonders gute Leistungen – und vor allem beim Übergang in die Festanstellung nach der Ausbildung.

Ärzte und Fachkräfte mit Tarifbindung

Für Ärzte gelten eigene Tarifverträge mit Stufen nach Berufsjahren. Aufstiege und Zusatzfunktionen sind hier die wichtigsten Hebel.

Was du immer selbst beeinflussen kannst

Auch in tarifgebundenen Bereichen kannst du Höhergruppierung, Zulagen und den nächsten Karriereschritt aktiv ansprechen. Wie du das Gespräch führst, zeigt die Anleitung zur Gehaltsverhandlung.